2023 Ötztal
17.07.2023 Gaislachkogelbahn Mittelstation zum Giggijoch
Zu Beginn lassen wir es ruhig angehen. Am gestrigen,ersten,Tag hatten wir den Gipfel des Gaislachkogel mit der Seilbahn erreicht und dabei die fantastische Installation und Ausstellung 007 ELEMENTS angesehen. Ein muss für alle James Bond Fans. Zum Abschluss machten wir von der Mittelstation der Bergbahn, eine Gahrt mit den Mountaincarts hinunter in das Tal. Einfach genial und spektakulär.
Deshalb starten wir heute mit der ersten kleinen Wanderung zum Giggijoch Seilbahn hinüber. Trotz der kürze der Strecke gab es einige Höhenmeter auf- und abwärts zu bewältigen. Auch Stempel sammeln ist in diesem Urlaub angesagt, um die hiesige Wandernadel zu ergattern.
Der Weg war anfangs eine asphaltierte Strasse. Doch schon bald ging unser Weg in einen Bergfad über, dem Öztaler Urweg. Der Blick kann immer wieder in das Tal gleiten und zum gegenüberliegenden Bergkamm. Der Weg kreuzt die Gletscherstrasse, welche hinauf zum Rettenbachgletscher führt. Vorbei an der Hühnersteign Alm und einige alten Almhäusern, führt der Weg weiter Richtung Giggijochbahn. Als wir die Seilbahn kreuzen, müssen wir dan kräftig bergan steigen auf relativ kurzer Strecke. Bis dahin war der Weg, weitergehend bergab gegangen. Bei sonnigem Wetter, treibt das schon einige Schweissperlen auf die Stirn. Aber natürlich kamen wir dann an der Bergstation an und haben die Tour erfolgreich beendet.
19.07.2023 Runde in Sölden
Am heutigen Tag beginnen wir eine Runde oberhalb von Sölden, mit ständigem Blick in das nach Sölden hinunter. Im Ort führt der Weg steil bergan vorbei an der Pfarrkirche und Schule. Schon bald haben wir die Waldgrenze erreicht und laufen daran entlang, Richtung Süden auf dem Panoramaweg Sölden. Immer wieder ein schöner Blick in den Ort, bei nicht ganz so schönem Wetter. Aber es hatte auch seinen Reiz.
An einem der Bergbäche, konnte man das klare Wasser geniessen und später den Rettenbach, hinunter rauschen sehen und hören.
Mittlerweile sind wir bis zum Ortsteil Wald gelaufen und steigen unterhalb der Gaislachkogelbahn etwas ab und ändern die Richtung nach Norden ab, um wieder zur Kirche und dann zu unserer Unterkunft zu gelangen. Ein schöne Runde um einen Überblick über Sölden zu gelangen und einen Einstieg in den Wanderurlaub zu erlangen.
20.07.2023 Vent-Neder zur Gaislachkogel Mittelstation
Das Wetter ist heute viel besser und ich fahre morgens mit dem Bus Richtung Bodenegg in das Venter Tal, um von dort zur Gaislachkogelbahn Mittelstation zu laufen. Diese Route führt immer bergan. Es warten einige Stempelstellen, für die hiesige Wandernadel auf mich. Der Pfad verläuft stetig bergan durch den Wald. Tatsächlich haben sich sogar Mountainbiker auf diesen Weg gewagt, welcher zumindest bergauf, eher ungeeignet ist zu fahren. Jeder wie er mag.
Am Gaislachbach gönne ich mir eine kleine Erfrischung.
Dann aber weiter. Heraus aus dem Wald über Wiesen und Strassen, gelange ich zum Gasthof Silbertal und dann Gaislachalm.
Immer wieder ergeben sich wundervolle Motive und Ausblicke. Sogar die Mountainbiker hinter mir, haben sich hochgekämpft und überholen mich jetzt.
Mein nächstes Zwischenziel ist die Heidealm. Von dort kann man auf der Sonnenterrasse, eine schöne Pause geniessen bei einer kleinen Brotzeit.
Nach der Pause, ist der restliche Weg ein lockeres auslaufen auf gleichbleibender Höhe und geniessen des Ausblickes.
22.07.2023 Bruggen nach Sölden
Mit dem Bus fahren wir heute nach Bruggen, um von dort, durch das Tal, entlang der Ötztaler Ache, nach Sölden zu wandern. Der Weg führt überwiegend über Forststrassen und asphaltierte Strassen. Das Wetter ist bedeckt und etwas trüb. Dafür ist diese Tour genau richtig. Ohne größere Steigungen geniessen wir die Umgebung und Motive, welche sich ergeben. Sehr zu empfehlen für den leichten Genuss der Bergwelt. Deshalb will ich gar nicht soviel schreiben und mehr die Bilder sprechen lassen.
23.07.2023 Zwieselstein zum Timmelsjoch
Der heutige Tag, sollte schon die Königsetappe des Urlaubes für mich sein. Ein Test, ob ich meine geplante und geführte Alpenquerung 2025 schaffen kann.
Der Start befindet sich, nach kurzer Busfahrt, in Zwieselstein. Von hier an kennt die Strecke nur eine Richtung, bergauf. Kontinuierlich steige ich auf und habe immer wieder den Blick in das Venter Tal und nach Zwieselstein.
Über herrliche Wald- und Bergpfade geht es weiter aufwärts. Ein wunderschöner, uriger Weg. Genau mein Geschmack. Die alpenländische Architektur von Brücken und Bächen ist immer wieder erstaunlich. Schlicht, robust und etwas abenteuerlich. Aber alles hält und ist gut in Schuss. Ich geniesse diesen Weg sehr.
Schon jetzt spüre ich die Anstrengung, welche die Tour von mir abverlangt. Keine Ruhephasen, wo es mal nicht bergan geht. Trotzdem zieht es mich weiter hinauf. Allmählich wird das Gelände offener und baumloser. Vorbei an einer alten Zollwache, biege ich ein in das Tal des Timmelsbaches. Grosse Wiesen und der Bach der sie durchschneidet und dem ich folgen werde. Schon jetzt kann ich Fahrzeuge hören, die ihre Kraft auf der Timmelsjoch Hochalpenstrasse präsentieren wollen. Trotzdem ist es ein schöner und ruhiger Weg. Nur wenige Wanderer traf ich bis dahin.
Als ich nach etwa 500 Höhenmeter, das Schmugglerdenkmal an der Hochalpenstrasse erreiche, gönne ich mir eine Pause. Hier warte ich auf meine Frau, welche mit dem Bus hierher unterwegs ist und mit mir den weiteren Aufstieg bis zum Timmelsjoch machen will.
Von hier an ist die Strasse sehr Präsent und immer Blick und auf zu hören. Biker mit dem Rad oder Motorrad, sowie PKW teilen sich die Strasse und suchen die Herausforderung auf ihre Weise.
Davon lassen wir uns nicht beeindrucken und gehen unseren Bergpfad weiter hinauf. Die aufragenden Wände der Felsen sind schon beindruckend und der weite Blick voraus bis zum Wurmkogel, Kirchkogel und Bankeralm, lässt einen nicht los. Da kommt man sich so klein vor.
Die Steigung zehrt mittlerweile an den Kräften. Aber aufgeben steht nicht zur Debatte. Das Ziel haben wir auch schon im Blick und sind auch nicht mehr so allein unterwegs.
Endlich am Ziel, auf dem Timmelsjoch, ruhen wir etwas aus und bewundern und geniessen den Ausblick in das Tal und Richtung Italien.
Froh diese Herausforderung gemeistert zu haben, erkenne ich, dass ich für meine Alpenquerung noch etwas fitter werden muss, diese zu bewältigen.
Mit dem Bus geht es dann zurück nach Hause.
25.07.2023 Am Piburger See
26.07.2023 Fiegls Hütte zur Gaislachkogelbahn
27.07.2023 Sahnestüberl nach Sölden
28.07.2023 Obergurgl Zentrum zur Hohen Mut
In Arbeit und bald hier zu lesen!
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